März

Wurmmond

Der Saft steigt und der Boden taut auf; auch Wurmmond genannt.

Auch genannt

Saftmond · Krähenmond · Fastenmond

Ursprung des Namens

Zwei Bilder für ein und dasselbe Tauwetter. In den Ahornwäldern der Saftmond: Frostnächte und milde Tage treiben das süße Wasser hinauf, es ist die Zeit des Anzapfens. Im Garten der Wurmmond: Die aufgetaute Erde bedeckt sich mit den kleinen Häufchen, die die Regenwürmer beim Aufsteigen hinterlassen. Das alte Europa nannte ihn Fastenmond, den letzten Mond des Winters.

Man erzählt sich…

Man erzählte sich, die Krähen, die dem März ebenfalls ihren Namen leihen, verkündeten lauthals das Ende des Winters. In unseren Breiten ist es die Rückkehr der Regenwürmer, die die Amseln zurückbringt und die Gärten zum Singen bringt.

Das Wort des Almanachs

Der Frühlingsvollmond bestimmt das Osterfest: der erste Sonntag danach. Seit siebzehn Jahrhunderten regiert dieser Mond den Kalender.