November
Bibermond
Fallen wurden gestellt, bevor die Gewässer für den Winter zufroren.
Auch genannt
Frostmond · Nebelmond
Ursprung des Namens
Der November ist der Monat, in dem der Biber seine Burg und seine Vorräte an weichem Holz vollendet, bevor das Eis die Teiche versiegelt. Die Fallensteller, die sein Winterfell wollten — das dichteste —, stellten ihre Fallen unter diesem Mond. Der Name erzählt beides: das Tier, das sich rüstet, und den Menschen, der ihm auflauert.
Man erzählt sich…
Man erzählte sich, der Biber sei neben uns das einzige Tier, das die Landschaft nach seinem Nutzen umzeichnet: Seine Dämme schaffen Feuchtgebiete, in die Vögel, Fische und Frösche zurückkehren. Die Alten sahen einen unermüdlichen Baumeister; die Ökologen sehen heute einen Verbündeten.
Das Wort des Almanachs
Unter dem Eis schläft der Biber nicht: Den ganzen Winter zehrt er von seinem Vorrat an Zweigen, tief im Dunkel seines zugefrorenen Teichs.